Donnerstag, 16. Februar 2017

Jenny Heilig
(1.4.1994, Andernach)

Damit ihr wisst, um wen es hier überhaupt geht, stelle ich mich hiermit mal (mittel)kurz vor. Mein Name ist Jenny Heilig und ich bin begeisterte Trompetenpädagogin.
Mit sieben Jahren durfte ich  beim Trompeten-lehrer aus unserer Straße mit meinem absoluten Lieblings- instrument, der Trompete anfangen. Natürlich bin ich sobald ich durfte, einige Monate später, in die Blaskapelle in unserem Dorf eingetreten. Neben traditioneller Marsch- und Polkamusik wurden auch einige Stück aus dem Bereich der sinfonischen Blasmusik geprobt. Damals ein absolutes Highlight für mich. Nach der Grundschule ging es dann für mich weiter in einer der ersten Bläserklassenprojekte im Umkreis. Doch auch diese und das weiterführende Schulorchester reichten mir nicht. Ich wollte mehr. Also probierte ich mich an der Aufnahmeprüfung des Landesmusikgymnasiums in Montabaur. Mein 12-jähriges naives Ich war fest davon überzeugt, dass ich das sowieso schaffe. Im Nachhinein eine ganz schön gewagte Einstellung, hatte ich doch bisher keinerlei Erfahrung in der klassischen Musik. Aber: geschafft! Vermutlich der wichtigste Schritt meines musikalischen Lebens. In Montabaur hatte ich dann die Chance von vielen tollen Instrumentallehrern und Probenleitern zu lernen. Sie begeisterten mich so sehr, dass ich es kaum erwarten konnte meine Erfahrungen zu Hause weiter zu geben. Also gründete ich mit 16 das "ChaosOrchester Weibern": Ein Jugendorchester, in dem ich all meine Freude und mein Können an jüngere Kinder weitergeben konnte. Dieses Orchester besteht bis heute und wir haben neben zahlreichen Auftritten gemeinsam mein selbstgeschriebenes Musiktheater "Weg aus der Vergangenheit" erarbeitet und mit großem Erfolg aufgeführt. 
Als dann 2013 das Abi näher rückte und ich mich entscheiden musste, welchen beruflichen Weg ich einschlage, entschied ich mich, meine Passion zum Beruf zu machen. Mein Traum war und ist es, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zu musizieren und ihnen den fantastischen Weg zur Musik zu eröffnen und um dies möglichst gut und erfolgreich zu tun, kam für mich nur ein Studium der Instrumentalpädagogik in Frage. Nun gegen Ende des Studiums und nach vielen kleinen und großen Jobs im musikpädagogischen Bereich bin ich mir sicher, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe. Kaum etwas macht mich so glücklich, wie die ersten kleinen Erfolge meiner Schüler. Am liebsten arbeite ich nach wie vor mit Gruppen, aber auch sehr gerne mit Einzelschülern, wobei mir in allen Konstellationen ein gutes Verhältnis zu meinen Schützlingen wichtig ist. 

Meine Passion ist es, mit Kindern und Jugendlichen zu musizieren und Ihnen mit großen Projekten Selbstvertrauen und vor allem Freude an der Musik zu vermitteln. Muiszieren ist nicht nur ein Hobby, sondern auch ein Weg zur Gemeinschaft. Deshalb bin ich aus größter Freude und Überzeugung Instrumentalpädagogin.